Kunst ist Freiheit. Kunst erlaubt sich grenzenlos, teils auch gesetzlos zu sein.
Dennoch und gerade deswegen verbindet Kunst und Recht eine wechselseitige Nähe. Beide sind ein Spiegel der Gesellschaft – zum einem in ihren konkreten Anforderungen und Problemstellungen, zum anderen in ihren Hoffnungen.

Der fwp kunstakt steht seit 2005 für einen erfolgreichen Brückenschlag zwischen Recht und Kunst mit dem Ziel, junge Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren und zu fördern.

Die Künstlerinnen und Künstler setzen sich unter der künstlerischen Leitung durch Prof. Veronika Dirnhofer und Mag. Philip Patkowitsch (Akademie der Bildenden Künste) mit einem eigens gewählten Thema auseinander, welches einen ausgeprägten juristischen Bezug aufweist. Rational geprägte Domänen wie Ordnungssysteme, systemische Gebilde und Controlling wurden bereits aufgegriffen und manifestierten sich in individuellen Kunstwerken. Die Vielfalt der Arbeiten eröffnet einen Einblick in das zeitgenössische Kunstverständnis der jungen, österreichischen Szene und offenbart unkonventionelle Sichtweisen auf das Rechtswesen.

Bei der Vernissage vor und mit ausgewähltem Publikum, bunt gemischt aus der Welt der Kunst und des Rechts, haben Kreative und Kunstinteressierte einen Abend lang die Möglichkeit sich in gegenseitigen Austausch zu begeben. Ein Austausch, um tiefere Einblicke in die an sich branchenfernen Sichtweisen des Gegenübers zu erhalten.

Im Anschluss an die Vernissage werden die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler in den Kanzleiräumlichkeiten von Fellner Wratzfeld & Partner ausgestellt und können käuflich erworben werden.

Recht trifft Kunst mit gutem Zweck: Bei der Vernissage wurden von fwp Spenden gesammelt, um Flüchtlingskindern an der Akademie der bildenden Künste Zeichenkurse zu ermöglichen, die von Ausstellungskuratorin Prof. Veronika Dirnhofer persönlich abgehalten werden.